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Circle of Life

Die Gesetze von Geist, Materie und Liebe

Der „Circle of Life“ bietet eine Beschreibung des Ursprungs unseres Seins und damit eine Erklärung für den Sinn unseres Lebens. Die Basis zur Entwicklung des Circle of Life bildeten die 7 universellen geistigen Prinzipien aus dem Kybalion, dem Herz der hermetischen Philosophie, auf dem alle großen Weisheitslehren der Welt aufbauen.

Im Zuge unserer Forschungen haben wir zwei weitere bis dato geheim gehaltene Prinzipien entdeckt, ihre Bedeutung enthüllt und zu dem aus 9 Grundprinzipien bestehenden Circle of Life zusammengefügt. Wie das 1×1 die Grundlage der Mathematik bildet, bieten die universellen geistigen Gesetze einen praktischen Rahmen zur Beantwortung unserer Lebensfragen – angefangen bei uns selbst, über Partnerschaft, Beruf, Familie, Gesellschaft, etc. bis hin zu den großen Sinnfragen.

Das Gesetz der Geistigkeit*

“Das All ist Geist (Mind); das Universum ist geistig (mental).”
Das Kybalion

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass “alles Mind (Geist) ist.” Es erklärt, dass das All (Gott/die Quelle/der Ursprung) die fundamentale Wirklichkeit ist, die allen äußeren Manifestationen und Erscheinungen zugrunde liegt, welche wir unter Ausdrücken wie Universum, Leben, Materie, Energie – kurz allem, was unseren materiellen Sinnen wahrnehmbar ist – erkennen.

Das Gesetz der Entsprechung*

“Wie oben, so unten; wie unten, so oben.”
Das Kybalion

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass es immer eine Übereinstimmung zwischen den Gesetzen und Erscheinungen auf den verschiedenen Ebenen von Sein und Leben gibt. Das Erfassen dieses Prinzips gibt uns die Mittel zur Lösung vieler unerklärlicher Paradoxe und verborgener Naturgeheimnisse. Es gibt Ebenen jenseits unseres Erkennungsvermögens; wenn wir aber das Prinzip der Entsprechung anwenden, können wir viel verstehen, was uns sonst unerkennbar bliebe.

Dieses Prinzip kann allgemein angewendet werden, es offenbart sich überall auf den verschiedenen Ebenen des materiellen, des geistigen und des spirituellen Universums. Es ist ein universales Gesetz. Die alten Hermetiker betrachteten es als eines der wichtigsten geistigen Mittel, durch welche der Mensch die Hindernisse beseitigen kann, die das Unbekannte seinen Blicken verbergen.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung*

“Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht
gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unbekanntes Gesetz; es gibt viele
Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.”

Das Kybalion

Das Prinzip von Ursache und Wirkung enthält die Wahrheit, dass Gesetz das Universum durchdringt; dass nichts durch Zufall geschieht. Es erklärt, dass Zufall nur ein Ausdruck ist, der eine Ursache anzeigt, die wohl existiert, aber noch nicht erkannt oder noch nicht bemerkt wurde. Alle Phänomene und Ereignisse des Lebens bilden diesem Gesetz zufolge eine kontinuierlich Kette, die sich ohne Unterbrechung und ohne Ausnahme vom Ursprung des Seins bis heute und in alle Zukunft erstreckt.

Das Prinzip von Ursache und Wirkung liegt allem wahren wissenschaftlichen Denken zugrunde. Anders zu denken, würde bedeuten, die Phänomene des Universums aus dem Reich von Gesetz und Ordnung zu nehmen und sie der Herrschaft eines imaginären Etwas auszuliefern, das die Menschen “Zufall” genannt haben.

Das Gesetz der Schwingung*

“Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt.”
Das Kybalion

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass alles in Bewegung ist, dass nichts still steht, dass alles schwingt. Dieses hermetische Prinzip wurde schon vor tausenden von Jahren durch die aItägyptischen Meister ausgesprochen und scheint nun nach und durch jede neue wissenschaftliche Entdeckung bestätigt zu werden.

Dieses Prinzip erklärt, dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Manifestationen von Materie, Energie und Geist nur auf abweichenden Schwingungsgraden beruhen. Vom reinen Geist, dem „All“, bis hinunter zur gröbsten Form der Materie ist alles in Schwingung. Je höher die Schwingung, desto höher der Platz in der Stufenleiter hin zur Entwicklung des rein Geistigen, zur Rückkehr in den Ursprung.

Das Gesetz der Polarität*

“Alles ist zweifach; alles hat Pole; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe; Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden- Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten, alle Paradoxe können in Übereinstimmung gebracht werden.”
Das Kybalion

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass alles zweifach ist, dass alles zwei Pole hat, dass alles seine zwei Gegensätze hat. Hitze und Kälte sind der Natur nach identisch, die Unterschiede bestehen nur im Grade. Das Thermometer zeigt viele Grade, der niederste Pol wird “Kälte”, der höchste “Hitze” genannt. Zwischen diesen beiden Polen liegen viele Grade von Wärme und Kälte. Der höhere von zwei Graden ist immer “wärmer”, während der niedere immer “kälter” ist. Es gibt keinen absoluten Maßstab, alles ist nur vom Grade abhängig. Es gibt keinen Punkt am Thermometer, wo Wärme aufhört und Kälte beginnt.

Das Gesetz des Rhythmus*

“Alles fließt, aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt; der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus.”
Das Kybalion

Das Prinzip vom Rhythmus enthält die Wahrheit, dass sich in allem eine abgemessene Bewegung äußert; ein Hin und Her; ein Vorwärts- und Rückwärtsschwingen; eine pendelartige Bewegung; eine gezeitengleiche Ebbe und Flut; eine Hoch-Zeit und eine Tief-Zeit zwischen den beiden Polen, die sich auf den physischen, geistigen und spirituellen Ebenen manifestieren.

Das Prinzip vom Rhythmus ist eng verknüpft mit dem Prinzip der Polarität. Rhythmus manifestiert sich zwischen den beiden Polen, die vom Prinzip der Polarität errichtet worden sind. Der Schwung des Pendels ist immer erst in der Richtung nach dem einen und dann in der Richtung nach dem anderen Pol.

Das Gesetz der Geschlechtlichkeit*

“Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen.”
Das Kybalion

Die Geschlechtsbezeichnungen „männlich und weiblich“ in ihrer hermetischen Bedeutung und Sexualität in der gewöhnlichen Anwendung des Ausdrucks sind nicht dasselbe. Das Wort Geschlecht (genus) ist verwandt mit “zeugen, erzeugen, schaffen, hervorbringen, Schöpfung”. Sexualität ist nur eine Manifestation von Geschlecht auf einer bestimmten Ebene der großen physischen Ebene – der Ebene des organischen Lebens. Die Aufgabe von Geschlecht ist zu schaffen, hervorzubringen usw. Seine Manifestationen sind auf jeder Ebene von Phänomenen sichtbar.

Die Verschmelzung des männlichen und weiblichen Pols gebiert etwas Neues. Dies ist das Prinzip der Schöpfung, die auf allen Ebenen des Seins stattfindet – von der rein Geistigen bis hin zur Materiellen.

Das Gesetz der Neutralisation

„Die Verbindung der beiden polaren Gegensätze im Nullpunkt führt zur Überwindung der Getrenntheit und bereitet den Weg zurück in die Einheit.“
Circle of Life

Durch die Überwindung der Dualität löse ich mein Karma, das ewige Spiel der Polaritäten. Dazu ist es notwendig, dass ich nicht mehr in gut und böse unterscheide, nicht mehr bewerte und mich selbst erkenne mit all meinen Licht- und Schattenseiten. Die Erlösung des eigenen Schattens erfolgt durch Anerkennen der eigenen „Täterschaft“. So gelange ich vom Opfertum in die göttliche Schöpferkraft.

Durch Neutralisation ist es möglich die engen Grenzen des Ego-Bewusstseins zu überwinden und die Verschmelzung mit dem Höheren Selbst in der Materie zu erreichen. Dies ist Voraussetzung, um zum höchsten Prinzip zu gelangen: Dem Prinzip der Liebe.

Das Gesetz der Liebe

„Den Schlussstein der Pyramide bildet die reine göttliche Liebe in Form des Christos. Alles Wollen und alle Sehnsüchte sind überwunden, das Wesen ruht im reinen Gewahrsein: Sat-Cit-Ananda.“
Circle of Life

Dieses Prinzip erläutert die eigentliche Bedeutung der Trinität, der Erfahrung der Liebe in unserem Universum: Der handelnde (Vater) und inspirierende (heiliger Geist) Geist bringen hervor einen neuen lebendigen Geist (Sohn). In diesem Zustand ist der Mensch ein erwecktes bewusstes Schöpferwesen. Das Selbst ist auf die höchste Form der Liebe gebracht und ist so im Quell-Bewusstsein angelangt.

Das göttliche Paradoxon

„Meisterschaft besteht nicht in abnormalen Träumen, Visionen, phantastischen Einbildungen oder abnormaler Lebensweise, sondern darin, dass man den Mühsalen der niederen Ebene durch höhere Schwingungen ausweicht. Transmutation, nicht anmaßende Verneinung, ist die Waffe des Meisters.”

* Die Gesetze 1-7 sowie deren Beschreibungen entstammen dem Kybalion, der Grundlage auf der der “Cirlce of Life” aufbaut. Wir verneigen uns in Demut und Dankbarkeit vor der großen Weisheit, die darin enthalten ist. Im Zuge unserer Arbeiten wurde jedoch die Reihung geändert, da sie sich in der von uns verwendeten Form zu einem logischen Fluss zusammen schließt, bei dem ein Gesetz auf das andere aufbaut und sich aus diesem ergibt.